Wir klagen gegen den E233-Ausbau. Mit [ deiner Hilfe ].
Die Bürgerinitiative Exit233 wendet sich
gegen den vierstreifigen Aus- und Neubau der E233
zwischen Meppen und Emstek und
befürwortet den begrenzten dreistreifigen Ausbau
ausgewählter Streckenabschnitte.


Unsere Argumente in Kürze:

Dem Projekt fallen gut 1200 Hektar kostbarer Natur und
wertvollen Ackerlands
unwiederbringlich zum Opfer!

Es droht durch den Autobahn-gleichen Ausbau die
massive Zunahme von Verkehr, Lärm und Abgasen!

Der wirtschaftliche Nutzen des milliardenteuren Projekts ist für die Region
äußerst fraglich!

Das Emsland wird
in zwei Teile getrennt!


Unsere Forderungen Aktuelles Kontakt
Leserbriefe! Spenden Exit233 auf facebook


Was durch den E233-Aus- und Neubau
verloren geht – in Bildern:




Den Film der BI [ auf YouTube ansehen ].


Im Detail ergibt sich folgendes Bild:

Die von den Ausbau-Befürwortern errechnete Wirtschaftlichkeit für die Region soll sich einstellen, wenn sich das Verkehrsaufkommen auf der Trasse verdoppelt!

Der E233-Verlauf aus B402, B213 und B72 hat derzeit über
120 Abfahrten. Nach dem Ausbau werden es
nur noch 24 sein!
Über Jahrzehnte gewachsene Sozialräume werden so zerstört.

Die geplante Trasse berührt einen Teil des
geschützten Borkener Paradieses nahe Meppen!

In Zeiten höchster Pachtpreise gehen der Landwirtschaft
750 Hektar verloren.

Die schätzungweise 1,5 Milliarden Euro, die für den Bau aufgebracht werden müssen, sind eine
Last für kommende Generationen.

Der Landkreis Emsland und viele Kommunen üben mit dem Beitritt zum Förderverein „Pro E233“ ganz
unverhohlen den Schulterschluss mit Unternehmern, die vom Ausbau der E233 profitieren wollen!


So breit wird die E233

Was viele Bürger*innen gar nicht wissen: Die E233 soll nicht nur „ausgebaut“ werden. Sie entsteht über etliche Kilometer völlig neu neben der heutigen Streckenführung – und wird exakt die Dimensionen einer Bundesautobahn haben!

Seiten- und Mittelstreifen eingerechnet werden insgesamt 28 Meter in der Breite versiegelt und überbaut. Fahr- und Standstreifen beanspruchen zusammen genau 21 Meter.





Und hier die maßstabsgleiche Darstellung der bestehenden Trasse, für die gerade einmal 8,40 Meter asphaltiert wurden:





Straßenbreite gemessen an der B402 nahe Meppen. Punkte = Leitplanken.


Was von den E233-Befürwortern gern
verschwiegen wird:


Im Bundesverkehrswegeplan gehört der E233-Ausbau zu den am schlechtesten bewerteten Projekten.

Vor dem 1. Juli 2018 wurden die Verkehrsprobleme durch die vielen LKW-„Mautflüchtlinge“ verursacht. Die Landkreise hätten ihnen die Durchfahrt verbieten können, hielten die Gefahrensituation für die Autofahrer aber
unbeirrt aufrecht, um das Bauvorhaben zu legitimieren.

Während des Aus- und Neubaus wird der Verkehr mehr als zehn Jahre lang auf Nebenstrecken und Ortsdurchfahrten umgeleitet, deren Sanierung anschließend
von den Kommunen bezahlt werden muss.

Das Umweltbundesamt
lehnt das Projekt entschieden ab!


Aktuelles

Wir erwarten in Kürze den Planfeststellungsbeschluss zum Neu- und Ausbau der E233 nahe Meppen zwischen A31 und B70.

Gegen diesen den Planungsabschnitt 1 betreffenden Beschluss – die behördliche Erlaubnis zum Bau – wird der NABU mit der Unterstützung durch die BI Exit233 und den Partnerverein VCE sehr wahrscheinlich klagen.

Da die zu erwartenden Gerichts- und Anwaltskosten erheblich sind, bitten wir alle Bürger*innen, die das umwelt- und klimaschädliche Bauvorhaben ablehnen, um finanzielle Hilfe – zunächst in Form einer Spendenzusage.

Näheres dazu [ hier ].


Autokorrektur

Im Oktober 2023 stellte sich Katja Diehl, Verkehrsexpertin und Autorin des Bucherfolgs „Autokorrektur“, unseren Fragen zur Mobilitätswende in Deutschland. Dem Diskussionsabend in der vollbesetzten Aula des Meppener Gymnasiums Marianum ging ein „Info-Markt“ des Klimabündnisses Meppen voraus.

Zur Veranstaltung erschien am 15.10. ein Bericht im
EL-Kurier, nachzulesen [ hier ] – PDF, 385 KB



Gemeinsame Erklärung der BI Exit 233 und des VCE
zu einem Zeitungsbericht vom 12. Januar 2023


E233-Ausbau ist unnötig und nicht zeitgemäß

Die Ausbaugegner der Bürgerinitiative Exit233 und des Vereins Verkehrswende Cloppenburg-Emsland (VCE) kritisieren die Aussagen des niedersächsischen Wirtschaftsministers Olaf Lies zum Thema E233, veröffentlicht in einem Bericht der Meppener Tagespost über den Neujahrsempfang der IHK in Lingen.
Dort hatte er betont, dass man den vierstreifigen Ausbau der E233 brauche und mit dem Bau beginnen müsse.

Die BI und der VCE werfen dem Minister in mehreren Punkten eine ignorante Haltung vor. So hat er im letzten Herbst einen niedersächsischen Koalitionsvertrag mitbeschlossen, in dem es heißt, dass Niedersachsen eine ökologische Mobilitätswende vorantreiben, den Nahverkehr ausbauen und den Güterverkehr auf die Verkehrsträger Schiene und Schiff verlagern wolle; zudem müsse die Flächenversiegelung reduziert werden.

Auch im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wird betont, dass bei der Infrastruktur mehr in die Schiene als in die Straße investiert und bei den Bundesfernstraßen ein stärkerer Fokus auf Sanierung statt Neubau gelegt werden soll. Gerade hat ein bundesweiter Dialogprozess über Mobilität begonnen, an dem auch Umweltverbände beteiligt werden. Dabei geht es um die immer noch hinausgezögerte gesetzlich vorgeschriebene Bedarfsplanüberprüfung, bei der die Anforderungen aus dem Klimaschutzprogramm berücksichtigt werden müssen.

Hier greift der Minister einem gemeinsamen Ergebnis vor. Die Aussage von Olaf Lies, dass der autobahnähnliche Ausbau der E233 notwendig sei, ignoriert zudem, dass sich die Umwelt- und Wirtschaftsbedingungen in den letzten Jahren stark verändert haben. Lieferkettenprobleme, stärkere regionale Produktion, Verknappung und Verteuerung landwirtschaftlicher Flächen, Artensterben und Einhaltung von Klimazielen sind nur einige Stichpunkte, die für den Minister offenbar keine Rolle spielen. Er wiederholt nur seine Aussagen, die er schon vor einigen Jahren als damaliger Umweltminister von sich gegeben hat.

Wie sein CDU-Vorgänger im Ministeramt und auch der derzeitige FDP-Bundesverkehrsminister arbeitet Olaf Lies gern mit Unternehmerverbänden zusammen, ist aber nicht bereit, die Argumente der Ausbaugegner anzuhören. Auch in diesem Punkt werfen ihm die BI Exit233 und der VCE eine einseitige Haltung vor.

Die beiden Organisationen werden sich weiterhin dafür engagieren, Verbesserungsmaßnahmen an der E233 vorzunehmen, aber den überdimensionierten vierstreifigen Ausbau mit all seinen Nachteilen für die Region zu verhindern.

Otto Quaing (BI Exit233)
Dr. Irmtraud Kannen (VCE)



Planfeststellungsverfahren

Zum Ausbau der E233 im Planungsabschnitt 1 hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geänderte Unterlagen veröffentlicht. Gegen den Plan haben Aktive der BI Exit233 Einwendungen eingereicht.
Stichtag war der 30. September 2022.



Die „Ampel“ steht auf gelb. Und nun?

Die Befürworter des E233-Ausbaus wittern Morgenluft:
Bereits in der Sondierung einer Ampel-Koalition im Herbst ’21 haben sich die GRÜNEN von der von ihnen versprochenen Verkehrswende losgesagt. Das Verkehrsressort überließen sie dann (zum Entsetzen vieler GRÜNEN-Mitglieder) großzügig der FDP, die im Bundestagswahlkampf auch im Emsland plakatierte, den „Verkehr nicht ausbremsen“ zu wollen.

Natürlich setzt die Bürgerinitiative Exit233 den Kampf gegen
die sündhaft teuren Ausbaupläne fort. Wir erinnern in diesem Zusammenhang gern an den Beschluss des Emsländischen Kreistags, auf die Anschaffung von Corona-Luftfiltern für die Schulen des Landkreises zu verzichten, während allein die Planung des E233-Projekts Million um Million verschlingt.
Auch des Emsländers liebstes Kind: das Auto.

Als BI Exit233 hoffen wir weiter darauf, dass letztendlich die Vernunft den Aus- und Neubau scheitern lässt. So hat die Koalition verabredet, den gesetzlich geforderten Bedarfsplan für den Bundesverkehrswegeplan 2030 zu überarbeiten – angesichts der verheerenden Umweltbilanz und lange überfälligen Neubewertung einer Autobahn E233 ein gutes Signal. Auch will die Regierung der Erweiterung des Schienennetzes Vorrang einräumen; bei den Bundesstraßen liegt der Fokus auf Erhalt und Sanierung.



Unsachlichkeit, Polemisierung, Diffamierung.
Wir antworten auf die Vorwürfe des Fördervereins.


In seiner Pressemitteilung, erschienen am 17. Dezember 2020
in der Meppener Tagespost, erhebt der Förderverein Pro E233 eine ganze Reihe unhaltbarer Vorwürfe gegen die Bürgerinitiative Exit233.
Darauf haben wir mit einem ausführlichen Brief geantwortet, den Sie [ hier ] lesen können.



Der Werbefilm des Fördervereins
und das Statement eines Schulleiters (2020)


Der Förderverein „Pro E233“ hat einen Werbefilm anfertigen lassen, der die angebliche Notwendigkeit eines vierstreifigen Ausbaus unterstreichen soll. Die Meppener Tagespost berichtete erneut wohlwollend. – Im Film äußert sich ein Schulleiter, der sich vom E233-Ausbau eine Zeitersparnis von fünf Minuten für seinen Weg zur Arbeit von Löningen nach Haselünne erhofft; dieses Statement wurde von der Zeitung in einem annähernd halbseitigen Extrabericht noch einmal herausgehoben.

In einer Pressemitteilung haben wir auf die im Film genannten falschen Zahlen und die einseitige Berichterstattung durch die MT hingewiesen. Mehrere [ Leserbriefe ] kritisierten den Film, den MT-Bericht und die Aussagen des Schulleiters.

Wir setzen uns dafür ein, dass auch Gegner des Autobahnprojekts in gleichem Umfang in der MT zu Wort kommen und bereiten unsererseits einen Film vor, der die Nachteile einer Autobahn E233 deutlich benennt.


Weitere Beiträge lesen Sie bitte [ hier ].



Wir fordern ...

1. die Einstellung der Planung einer vierstreifigen E233 und die Prüfung eines allenfalls partiellen dreistreifigen Ausbaus;

2. die
zeitnahe Neuberechnung der Kosten-Nutzen-Relation für das Straßenbauprojekt;

3. den
sofortigen Austritt des Landkreises Emsland und aller Kommunen aus dem Unternehmer-nahen Förderverein „Pro E233“;

4. endlich
wirksame Kontrollen der auf der E233 fast ausnahmslos zu schnell und mit zu geringem Sicherheitsabstand fahrenden LKW;

5. das
Ende der unhaltbaren Behauptung einer wirtschaftlichen Erfordernis des Autobahnbaus für die Zukunft des Emslands;

6. die
Abkehr von der Begünstigung des LKW-Verkehrs und die Verlagerung des Gütertransports auf die Schiene.

Es geht um den Erhalt unserer emsländischen Landschaft und das Wohl der Bevölkerung!



Ein Blick auf unsere [ Karte ] enthüllt den minimalen Nutzen des sündhaft teuren Bauvorhabens (PDF, 280 KB).



Über die BI

Die Bürgerinitiative Exit233 wurde im Oktober 2016 in Meppen gegründet und hat sich dem Verein Verkehrswende
Cloppenburg/Emsland, VCE, angeschlossen.

[ www.vce-verein.de ]

Zeigen auch Sie der Verflechtung von Politik und E233-Profiteuren die rote Karte! Bringen Sie sich ein – aktiv oder finanziell ...


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NABU Emsland Mitte
Sparkasse Emsland
IBAN DE60 2665 0001 0000 0118 25
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Bis zu einer Summe von 200,– Euro reicht die Vorlage des Kontoauszugs beim Finanzamt. Bei höheren Spendenbeträgen stellt der NABU eine Quittung aus, wenn Name und Anschrift des Spenders im Feld »Verwendungszweck« vermerkt sind.


Kontakt

Bürgerinitiative Exit233
Sprecher: Karsten Osmers, Helga Bowen-Janßen, Otto Quaing
Roheide 2, 49716 Meppen
Mail: hallo*at*exit233.de


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